Die als materischer Gegensatz angedachten Beistelltische Ardys aus Zement mit glänzender Lackierung stehen mit der weichen Polsterung in Dialog. Für ihre Herstellung hat das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Cassina Verfahren und Verarbeitungen eingesetzt, die typisch für das Bauwesen sind und mit handwerklicher Sorgfalt neu interpretiert werden.
Die Tischplatte und der Tischfuß entstehen durch das Gießen eines speziellen Zementmörtels in traditionelle Formen (Verschalungen), die gewählt wurden, da sie auf der Oberfläche Spuren und kleine Unebenheiten hinterlassen, die zu einer charakteristischen Eigenschaft des Projekts werden. Wenn der Zement ausgehärtet ist, wird das gegossene
Teil aus der Verschalung genommen, um dann langsam zu trocknen. Erst dann wird die Beschichtung in einem Verfahren mit mehreren Durchgängen ausgeführt, das den skulpturalen Charakter des Beistelltischs unterstreicht. Anschließend wird die Oberfläche poliert, um einen höheren Schutz gegen Mikrokratzer zu bieten.
Die Beistelltische sind auch als modulare Elemente des Sofasystems erhältlich. In dieser Version liegt die Tischplatte aus lackiertem Zement auf einem gepolsterten Untergestell auf. Das so entstandene Element ist an allen vier Seiten fertiggestellt und kann beliebig in das Sofa eingesetzt und bei Bedarf anders positioniert werden.