Ein Beistelltisch aus Massivholz, der durch die extrem komplexe Technologie und die förmliche Schlichtheit des Designs charakterisiert ist, das Charlotte Perriand 1969 für die japanische Botschaft in Paris entworfen hat.
Die Idee zu diesem Tisch entspringt den starken Gefühlen, die Charlotte Perriand empfand, als sie zufällig einen massiven Felsen erblickte, den die Erosion des Meerwassers geschliffen und ausgehöhlt hatte, wodurch sein Gewicht deutlich verringert worden war.
Dieses Erlebnis hat die Dicke der Tischplatte und die konkave Kante inspiriert, die dem Modell eine starke Ästhetik und eine materische Präsenz verleihen. Der Kontrast zwischen dem visuellen Eindruck und der rationalen Wahrnehmung des Gewichts definieren die Einzigartigkeit dieses Möbelstücks, das dank des komplexen Herstellungsverfahrens auf lange Sicht den Verformungen widersteht, die bei Konstruktionen aus Holz in der Regel auftreten.
Neben den Versionen aus Eiche oder Nussbaum Canaletto gibt es auch eine Auswahl an Ausführungen mit glänzenden oder matten Lackierungen von Cassina, die eine vielseitigere und modernere Interpretation des Tischs sind, sich aber gleichzeitig die Eleganz und Einzigartigkeit des Originalprojekts bewahren.