Charlotte Perriand entwarf den Konsolentisch "en forme libre" im Jahr 1939. Er ist das perfekte Beispiel für die "équipement de l’habitation" (Haushaltsgegenstände), ein zentrales Konzept, das alle ihre Möbelentwürfe charakterisiert. Auch dieses Möbelstück ist dafür gedacht, je nach Ambiente, in das es eingefügt wird, unterschiedliche Zwecke zu erfüllen: Im Eingangsbereich oder Flur dient es als Ablage für Accessoires oder kleine Gegenstände, es kann als Durchreiche zwischen Küche und Esszimmer verwendet (wie im Ski Resort Les Arcs) oder im Schlafzimmer als Frisiertisch genutzt werden.
Das Möbelstück kann auch als Schreibtisch vor einem Fenster aufgestellt werden, um die Proportionen mit der Wand wiederherzustellen, wie zum Beispiel im Hôtel Doron in Méribel (1947), von dem er seinen Namen hat. Der Konsolentisch zeichnet sich durch seine geformte Tischplatte mit stark skulpturalem Charakter aus, die auf nur einem zylindrischen Bein aufliegt und an der Wand befestigt wird. Die Tischplatte ist aus massivem Nussbaum Canaletto Natur oder aus MDF-Platte mit matter oder glänzender Lackierung erhältlich. Das Logo und die Signatur mit fortlaufender Nummer befinden sich an der Unterseite der Tischplatte.