Die Idee, die dem Tisch Table tube d'avion zugrunde liegt, der 1929 im Salon d'Automne präsentiert wurde, ist die Trennung zwischen dem tragenden Element und dem getragenem Element, also zwischen dem Gestell und der Tischplatte.
Die Eigenständigkeit der beiden Elemente wird durch vier Stützen zwischen dem Gestell und der Tischplatte hervorgehoben, die nicht nur höhenverstellbar sind, sondern auch als Distanzstücke zwischen dem wuchtigen Gestell und der zierlichen Tischplatte dienen.
Bei dem Entwurf für das Gestell, der aus dem Jahr 1928 stammt, haben sich die Designer an den ovalen Profilen inspiriert, die in der Luftfahrt für das Trennen der Flügel von Doppeldeckern verwendet wurden. Das aktuelle Modell präsentiert sich mit einem Stahlgestell mit Lackierung in den Farben der Farbpalette Le Corbusier und einer Tischplatte, die in der Ausführung aus Kristallglas, Gussglas oder in den hochwertigen Marmorsorten Bianco Carrara und Nero Marquinia erhältlich ist.