Der Stuhl Göteborg steht für Asplunds poetische Interpretation des Rationalismus. Er wurde für den Ausbau des Göteborger Rathauses entworfen. Die Verarbeitung des Eschenrahmens erinnert an dessen warme Räume, die in Holz gehalten sind. Das geschwungene und leicht gewölbte Profil erinnert an seine Bauhaus-Erfahrung, jedoch entscheidet sich der Autor bei diesem Entwurf für eine Profildicke, die die Linie der Holzelemente fortführt.
In diesem Modell ist auch eine Hommage an den legendären Thonet Nr. 14 erkennbar, der zu den ersten Beispielen für Einrichtungsobjekte mit industrieller Fertigung zählt.